Gerstengras

Wie gesund ist Gerstengras?

Gerstengras: Ein wichtiger Schatz dieser Erde

Gerstengraspulver erfreut sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit bei gesundheitsbewussten Menschen und wird aufgrund seines reichen Spektrums an Vitalstoffen als echtes Superfood geschätzt. Es fördert nicht nur die Gesundheit, sondern stärkt auch das allgemeine Wohlbefinden. Besonders hervorzuheben ist der hohe Vitamin-C-Gehalt sowie die wertvollen Antioxidantien, die dem Pulver eine vielseitige, gesundheitsfördernde Wirkung verleihen. Die einzigartige Kombination der enthaltenen Nährstoffe unterstützt den Organismus ganzheitlich und trägt zur Regulierung des Säure-Basen-Haushalts bei. Gerstengraspulver kann flexibel in den Speiseplan integriert werden – ob als Shot, im Smoothie oder in Kapselform. In der Regel wird es Saft, Joghurt, Wasser oder anderen Lebensmitteln beigemischt und dient dabei auch als natürlicher, grüner Farbstoff.

Für die Wahl von guter Qualität ist es in erster Linie wichtig, dass das Gemüse Bio-Qualität entspricht und nicht durch Pestizide oder Fäkalien im Dünger verunreinigt wurde. In diesem Artikel erfahren Sie alles über Gerstengras und lernen die besten Produkte kennen.

Was ist Gerstengraspulver?

Die botanische Bezeichnung der Gerstenpflanze ist Hordeum vulgare[1]. Genau wie Weizen zählt Gerste zur Familie der Süßgräser. Wenn ein Gerstenkorn in die Erde gepflanzt wird, dann wächst nach kurzer Zeit daraus ein grüner Halm, der als Gerstengras bezeichnet wird. Die leuchtend grünen, jungen Triebe oder Gerstengras-Blätter werden drei bis sechs Wochen nach der Keimung abgeschnitten, getrocknet und gemahlen, um dann als GerstengrapPulver vermarktet zu werden. Da die Pflanze zu dieser Zeit noch keine Ähren ausgebildet hat, befinden sich alle Nährstoffe potenziert im Gras. 

Gerste spielt seit langer Zeit eine große Rolle in der Ernährung. Vor 10.000 Jahren hat die erste Kultivierung durch den Menschen bereits in Mesopotamien (Vorderasien) stattgefunden. Mesopotamien war das Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris. Auch im östlichen Balkan wurde das edle Getreide früh geerntet. In dieser Zeit wurden Gerste und Weizen sogar als Zahlungsmittel und Opfergabe verwendet. Im alten Testament wird die Gerstenpflanze sehr oft unter dem hebräischen Namen “Seorah”, auf Deutsch “die Haarige”, erwähnt. Seit mehr als 7.000 Jahren wird die Gerste jedoch auch in Mitteleuropa angebaut und heutzutage stellt sie ein Grundnahrungsmittel dar, da sie der Grundbestandteil von Bier ist. 

Gerstengras wird eine hohe Nähr- und Vitalstoffdichte zugesprochen. Wie keine andere Grünpflanze vereint Hordeum vulgare eine Kombination aus Vitalstoffen, wie zum Beispiel:

Vitamine, Mineralstoffe, essentielle Aminosäuren, Gaba, Tryptophan, ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien. Es hat einen viel höheren Anteil an Kalzium, Magnesium, Vitamin B1, Beta Carotin, Kupfer, Folsäure, Eisen, Zink und Ascorbinsäure als anderes Obst und Gemüse, wie zum Beispiel Broccoli, Spinat und Orangen. Zudem enthält es elfmal so viel Kalzium wie Kuhmilch! Gerstengras ist zudem reich an Beta-Glucan[2], einem pflanzlichen Ballaststoff, welcher den Cholesterin- und den Blutzuckerspiegel regulieren, sowie Darmgesundheit und Sättigungsgefühl verbessern soll. Gerstengras aktiviert außerdem das Immunsystem und hat eine entzündungshemmende Wirkung[3].

Für wen ist Gerstengraspulver gedacht?

Für folgende Anwendungsgebiete kann das Superfood eingenommen werden:

  • Mangelerscheinungen: Eisen, Vitamin A, Vitamin K und Kalzium.
  • Chronischer Stress, Depressionen, ADHS und anderen mentalen Erkrankungen. Der hohe Gehalt an Gaba und Tryptophan wirkt sich positiv auf die Psyche aus. Zudem fördert Gerstengraspulver die Darmgesundheit. Der Darm ist eng mit dem Gehirn verbunden und Menschen mit Depressionen haben in der Regel auch Darmprobleme, wie Verstopfung.
  • Zur Vorbeugung und unterstützenden Behandlung bei Diabetes mellitus, Colitis ulcerosa, Krebs, Haarausfall und Hautproblemen.
  • Anti-Aging: Gerstengras wirkt oxidativem Stress entgegen und begünstigt die Zellregeneration.
  • Für Sportler zur Muskelregeneration: Beim Sport kann Bio-Gerstengras vor allem durch seinen hohen Proteingehalt und den enthaltenen essentiellen Aminosäuren vorteilhaft sein.
  • Zur Gewichtsabnahme: Durch die regelmäßige Einnahme von Gerstengraspulver wird der Blutzuckerspiegel optimal reguliert und es treten weniger Heißhungerattacken auf. 
  • Für gesundheitsbewusste Menschen, die nicht alle benötigten Nahrungsergänzungen getrennt einnehmen, sondern mit Gerstengras alle Vitalstoffe in einem Produkt vereinen möchten. Dies spart Geld und Platz im Schrank!

Gerstengraspulver: Einnahme & Dosierung

Was die Dosierung von Gerstengraspulver angeht, so sind in der Regel 2-3 Teelöffel pro Einnahme erforderlich. Gerstengras kann bis zu 2-3 mal täglich mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 6 – 10 g pro Tag. Es ist jedoch ratsam, die Informationen des Herstellers genau zu lesen. Die Einnahme von Gerstengraspulver sollte eine halbe Stunde vor oder zwei Stunden nach einer Mahlzeit erfolgen, wobei auch hier die Angaben des Herstellers studiert werden sollten.

Gerstengraspulver: Wie lange anwenden?

Gerstengras sollte über einen Zeitraum von drei Monaten eingenommen werden, kann jedoch auch ein Leben lang eingenommen werden, da es die perfekte Ergänzung zum täglichen Essen darstellt. 

Gerstengraspulver: Wirkung

  • Der Effekt auf das Immunsystem: Im Gerstengras sind Zink und Vitamin C in höheren Mengen enthalten. Dies hilft dabei, das Immunsystem zu stabilisieren.
  • Basische Wirkung von Gerstengraspulver: Übermäßiger Fleisch- und Wurstkonsum, Fast-Food, Alkohol, Nikotin, Kaffee und Fertigessen sind stark säurehaltig und säurebildend. Daher leiden viele Menschen an einem gestörten Säure-Basen-Haushalt[4], der von ständiger Übersäuerung geprägt ist. Basische Nahrungsmittel, wie beispielsweise grünes Blattgemüse, werden zu wenig konsumiert. Die Folge sind z.B. zu viel Magensäure oder Magengeschwüre und andere Krankheiten. Da Gerstengras einen stark basischen Effekt hat, regeneriert es nicht nur Magen-Darm, sondern es verleiht auch ein Wohlgefühl und innere Ruhe. Die regelmäßige Einnahme von Gerstengraspulver oder -drinks bringt den Säuren-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht und remineralisiert die Mineralstoffdepots.
  • Cholesterinsenkende Wirkung: Gerste ist reich an löslichen Ballaststoffen und es wurde gezeigt, dass lösliche Ballaststoffe[5] den Cholesterinspiegel im Blut durch mehrere Mechanismen senken kann. Somit wirkt Gerstengras einer Menge von Krankheiten, wie z.B. Arteriosklerose entgegen.
  • Senkung des Blutzuckerspiegels: Zur Vorbeugung vor Diabetes kann Gerstengraspulver sehr gut eingesetzt werden, da es nachweislich den Blutzuckerspiegel senkt. Das Polysaccharid Beta-Glucan[6] senkt laut Studien den Cholesterin- und den Blutzuckerspiegel. Die Senkung des Blutzuckers trägt auch zu verringerten Heißhungerattacken bei, was beim Abnehmen sehr wichtig sein kann.
  • Antioxidative, entzündungshemmende Wirkung: Gerstengras ist eine potente Antioxidans. Es schützt die Zellen vor oxidativem Stress und bindet freie, gefährliche Radikale. Neben den Flavonoiden[7] Saponarin und Lutonarin sind sogar viele weitere entzündungshemmende und antioxidativ wirkende Substanzen enthalten. Saponarin wirkt sogar stärker antioxidativ als Vitamin E. Das Carotinoid namens Beta-Carotin (Vitamin A) ist ebenfalls in großen Mengen enthalten und stellt ein potentes Antioxidans dar, d gut für die Augen und für alle Körperzellen ist. Daher schützt Gerstengras vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und andere degenerative Erkrankungen
  • Der Effekt auf die Muskeln: Die enthaltenen essentiellen 9 Aminosäuren sorgen für die Muskelregeneration nach deinem Training und es kommt kein Muskelkater auf. Die sportlichen Einheiten können somit konsequent betrieben werden.
  • Wirkung auf den Darm: Neben den Probiotika gibt es die Präbiotika, welche die Darmtätigkeit aktivierende, verdauungsfördernde Ballaststoffe enthalten und bei Verstopfung sowie Darmträgheit eingesetzt werden können. Gerstengras ist ein sehr gutes Präbiotikum und hat daher einen positiven Einfluss auf die Darmflora. Bei der chronisch entzündlichen Darmerkrankung Colitis ulcerosa[8] lindert die stark entzündungshemmende Nahrungsergänzung Schmerzen und Durchfall. Die Potenz von Gerstengras zur Verbesserung der Mikroflora im Darm sowie die hohe Wasserhaltekapazität spielen eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Colitis ulcerosa sowie der Regeneration der Darmschleimhaut.
  • Krebshemmende Wirkung: Das in Gerste enthaltene Lunasin[9] ist ein neuartiges und vielversprechendes Peptid, das ursprünglich in Soja entdeckt wurde. Sein krebsvorbeugender Effekt wurde in Säugerzellen gezeigt, die durch chemische Karzinogene und virale Onkogene induziert wurden. Es konnte gezeigt werden, dass dieses Peptid die Entstehung von Krebs reduzieren und sogar das Wachstum von Krebszellen blockieren kann. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass dieses Peptid Hautkrebs in einem Maus-Krebsmodell verhindert, das durch chemische Karzinogene induziert wird. Seine Bioverfügbarkeit nach oraler Verabreichung macht es zu einem perfekten Kandidaten als chemopräventives Mittel. Es gibt auch Studien zur Vorbeugung von Darmkrebs[10]
  • Gerstengraspulver & Haare: Es konnte durch eine Studie[11] nachgewiesen werden, dass sich die Einnahme von Gerstengras positiv auf das Haarwachstum auswirkt. Der in Gerstengras enthaltene Wirkstoff Procyanidin B-3 scheint zu einem verbesserten Haarwachstum, ungeachtet der Ursache für den Haarausfall zu führen.
  • Gerstengras: Erfahrungen mit der Haut

 Durch die enthaltenen Antioxidantien wird ein hautstraffender Effekt erzielt, da die Haut optimal genährt und die Zellen erneuert werden. Die enthaltenen Stoffe wirken entzündungshemmend bei Akne und Pusteln. Die Haut wird außerdem entgiftet und das Hautbild wird ebenmäßiger. Die enthaltenen Proanthocyanidine[12] (darunter Procyanidin  B-3) unterstützen die einwandfreie Funktion des Bindegewebes, der Hautstruktur und der Hautzellen.

  • Beruhigende und stimmungsaufhellende Wirkung: Dank der enthaltenen Gamma-Aminobuttersäure (GABA) und Tryptophan wirkt Gerstengras beruhigend und stimmungsaufhellend. 

Preis

Die Preise rangieren je nach Hersteller: Wenn man von einer 500 g – Packung Gerstengraspulver in Bio-Qualität ausgeht, so kann der Preis zwischen 10 – 40 € rangieren. 

Gerstengraspulver: Nebenwirkungen

Es gibt in der Regel keine Nebenwirkungen für Gerstengraspulver. Trotzdem sollte die Nahrungsergänzung nicht überdosiert werden, d.h. die Maximaldosis des Pulvers von 6 -10 g pro Tag sollte nicht überschritten werden.

Enthält Gerstengras eigentlich Gluten?

Die Gerste ist zwar ein Getreide und enthält daher Gluten, doch das Gerstengras selbst ist in der Regel weitgehend glutenfrei. Da es jedoch zu den Süßgräsern zählt, kann es immer Spuren von Gluten enthalten. Es ist in jedem Fall ratsam, vor dem Kauf genau die Angaben des Herstellers auf der Webseite und der Verpackung zu studieren, um vorab herauszufinden, ob das Produkt ökologisch sicher und glutenfrei ist. Wenn dort keine eindeutigen Infos zu finden sind, dann sollte im Falle einer Glutenunverträglichkeit beim jeweilige Kundenservice angefragt werden, ob eine Analyse für das Gerstengraspulver vorliegt. Süßgräser wie Gerstengras können im Übrigen generell bei manchen Personen Allergien auslösen. Es kann unter Umständen juckende Hautausschläge sowie Kribbeln und Brennen im Mund- und Rachenraum auslösen. Es sollte auch überprüft werden, ob das Produkt aus Bio-Anbau stammt, um zu verhindern, dass das Gerstengras durch Pflanzenschutzmittel oder andere Schadstoffe aus dem freien Anbau verunreinigt ist. 

Gerstengraspulver: Inhaltsstoffe

Im Vergleich zu anderen Obst- und Gemüsesorten hat es eine weitaus höhere Nährstoffdichte und gilt daher als Superfood. Hier ein Auszug über die wichtigsten Inhaltsstoffe von Gersten: 

  • Gerstengras ist reich an den Vitaminen A (Beta-Carotin), B (B1, B2, B3, B6), C und K
  • Vitamin K1: 10 g Gerstengras decken den Tagesbedarf an Vitamin K, welches wichtig für die Darmgesundheit, den Knochenstoffwechsel und die Blutgerinnung ist sowie Gefäßverkalkungen vorbeugt. 
  • Proteine: Gerstengras hat einen Anteil von 20 bis 25 % Protein und enthält alle 9 essentiellen Aminosäuren.
  • Eisen: 10 g Gerstengras enthalten bereits 4 mg Eisen und decken somit den halben Tagesbedarf eines Erwachsenen laut DGE ab. 
  • Beta-Carotin: 10 g Gerstengras decken den Tagesbedarf an Beta-Carotin (Vitamin A), einem stark entzündungshemmenden Mikronährstoff, ab.
  • Magnesium: In 100 g Gerstengras sind 180 mg Magnesium enthalten, was laut DGE über 50 % des täglichen Bedarfs entspricht. Magnesium ist essentiell für eine optimale Stoffwechsel, Muskel-, Organ- und Knochenfunktion, die Stabilität des zentralen Nervensystems und für gesunde Blutgefäße. 
  • Kalzium: Über 800 mg Kalzium stecken in 100 g Gerstengras. Dies deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Dieser essentielle Mineralstoff ist ein Grundbaustein von Knochen, Skelett und Zähnen. 
  • Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe, wie Polyphenole und Flavonoide: Chlorophyll, Beta-Glucan, Proanthocyanidine, Lunasin und viele weitere Pflanzenstoffe sind in Gerstengras enthalten.
  • Gaba und Tryptophan: L-Tryptophan ist die Vorstufe des Neurotransmitters Serotonin, der für das Glücklichsein verantwortlich ist. Ein Mangel erzeugt depressive Verstimmungen. Gaba oder Gamma-Aminobuttersäure ist eine proteinogene Aminosäure und der Neurotransmitter für besseren Schlaf, Ausgleich, Gelassenheit und Entspannung

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Quellenangaben:

  1. National Library of Medicine, Mohammed Obadi, Jun Sun, Bin Xu, doi: 10.1016/j.foodres.2020.110065 (2021): Highland barley: Chemical composition, bioactive compounds, health effects, and applications [online]
  2. National Library of Medicine, Juana I Mosele, Maria-José Motilva, Iziar A. Ludwig, doi: 10.1021/acs.jafc.8b02240 (2018): Beta-Glucan and Phenolic Compounds: Their Concentration and Behavior during in Vitro Gastrointestinal Digestion and Colonic Fermentation of Different Barley-Based Food Products [online]
  3. National Library of Medicine, Saima Gul, Sagheer Ahmed, Nurolaini Kifli, Qazi Tahir Uddin, Nafisa Batool Tahir, Abrar Hussain, Hawa Z E Jaafar, Marius Moga, Muhammad Zia-Ul-Haq, doi: 10.1186/s12967-014-0316-9 (2014): Multiple pathways are responsible for anti-inflammatory and cardiovascular activities of Hordeum vulgare L. [online]
  4. National Library of medicine, S Wamberg, K Engel, P Kildeberg, doi: 10.1159/000241213. (1979): Balance of net base in the rat. V. Effects of oral ammonium chloride loading [online]
  5. National Library of Medicine, Ghada A Soliman, doi: 10.3390/nu11051155. (2019): Dietary Fiber, Atherosclerosis, and Cardiovascular Disease
  6. National Library of Medicine, Anna Ciecierska, Małgorzata Ewa Drywień, Jadwiga Hamulka, Tomasz Sadkowski, doi: 10.32394/rpzh.2019.008 (2019): Nutraceutical functions of beta-glucans in human nutrition [online]
  7. National Library of medicine, Masumi Kamiyama 1, Takayuki Shibamoto, doi: 10.1021/jf301700j.(2012): Flavonoids with potent antioxidant activity found in young green barley leaves. [online]
  8. National Library of medicine, Bamba T, Kanauchi O, Andoh A, Fujiyama Y., DOI: 10.1046/j.1440-1746.2002.02709.x (2002): A new prebiotic from germinated barley for nutraceutical treatment of ulcerative colitis. [online]
  9. National Library of medicine, Blanca Hernández-Ledesma, Chia-Chien Hsieh, Ben O de Lumen, doi: 10.1016/j.peptides.2008.11.002 (2009): Lunasin, a novel seed peptide for cancer prevention [online]
  10. National Library of medicine, Daotong Li, Yu Feng, Meiling Tian, Xiaosong Hu, Ruimao Zheng, Fang Chen, DOI: 10.3390/nu13103487 (2021): Dietary Barley Leaf Mitigates Tumorigenesis in Experimental Colitis-Associated Colorectal Cancer [online]
  11. National Library of medicine, Ayako Kamimura 1, Tomoya Takahashi, doi: 10.1034/j.1600-0625.2002.110606.x.(2002): Procyanidin B-3, isolated from barley and identified as a hair-growth stimulant, has the potential to counteract inhibitory regulation by TGF-beta1 [online]
  12. National Library of Medicine, Lingyu Yang, Dehai Xian, Xia Xiong, Rui Lai, Jing Song, and Jianqiao Zhong, doi: 10.1155/2018/8584136 (2018): Proanthocyanidins against Oxidative Stress: From Molecular Mechanisms to Clinical Applications [online]